Hier eine Sammlung von Weisheiten und allem anderem, was das Leben interessant macht:

 

 

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J. Welch - Winning

M. Pöhm - Präsentieren

M. Watkins - Die entscheidenden 90 Tage

Martin Luther King - I have a dream

 

Johann Wolfgang v. Goethe - Faust I

 

William Shakespeare - Hamlet

 

G. Gigerenzer - Bauchentscheidungen

 

Jürgen W. Goldfuß - Endlich Chef, was nun?

 

Gary Hamel - Das Ende des Managements

 

Malcom Gladwell - Überflieger

Anja Förster, Peter Kreuz - Alles, außer gewöhnlich

Hajo Schumacher - Kopf hoch, Deutschland

Reinhold Messner - Everest Solo

Daniel H. Pink - Drive, was Sie wirklich motiviert

Danny Dreyer - ChiRunning, die sanfte Revolution der Laufschule

Niels Birbaumer - Dein Gehirn weiss mehr als Du denkst

 

 

 

"Ein Land ohne Visionen hat eine Jugend ohne Perspektive" (NASA-Planungschef Prof.Dr. Puttkamer)

Louis Pasteur (Mikrobiologe, 1822 - 1895):

„Im Bereich der Beobachtungen bevorzugt der Zufall den vorbereiteten Geist“

Vorbereitet“ heißt hier:   Ein Forscher erkennt nur dann etwas als ungewöhnlich und hinterfragenswert, wenn er über zweierlei verfügt - einen soliden Wissenshintergrund und eine stets hellwache wissenschaftliche Neugier.

 

Kultur =

 

 

 

Tugenden, um nach "Harun-al-Raschid" erfolgreich zu sein:

 

 

 

 

1.     Zurücknehmen und Zuhören

2.     Offenheit zeigen

3.     Ein Bild entsteht aus Details

4.       Man muss nicht weise sein, um zu zuhören, aber man wird es, wenn man es tut.

 

 

 

"Geld in Wissen = Invention, Wissen in Geld = Innovation" (Scheer)

 

 

Begriff: "Post-Merger-Integration" = Die Zeit, in der sich die neuen Partner zusammenschließen.

 

Die heutige Informationsflut kann nur durch einen über Erfahrung erworbenen Algo-
rithmus des gezielten Weglassens und Ignorierens bewältigt werden.

 

"Zukunft kommt von alleine, Fortschritt nicht"

 

Jack Welch (ehem. CEO von General Electric) in seinem Buch "Winning":

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Matthias Pöhm in seinem Buch „Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon?“

Nur darum geht es und dabei ist es völlig egal, wie viele Details der Rede die Zuschauer behalten haben.

 

PowerPoint

 


"Sie
Entwerten eine Aussage, wenn sie noch einmal auf Folie zu sehen ist."

 

Flipchart

 

Denn Spannung ist ein Gefühl. Sie erreichen Ihre Zuhören so auf der Gefühlsebene.

 

Ein Ergebnis müssen Sie inszenieren.

 

Wirksprache

 

1.   Sie projizieren einen Film auf die geistige Leinwand Ihrer Zuhörer und lösen mit jedem Satz ein Bild aus.

2.   Sie reden so einfach wie nur irgend möglich.

3.   Sie erzeugen Spannung dadurch, dass Sie immer etwas in Ihrer Geschichte im Ungewissen halten.

 

Kein Bild, kein Gefühl, keine Wirkung!


Alle Wörter, die mit "
orientiert" zusammengefügt werden lösen in Wahrheit Unlust aus: "zukunftsorientiert", "prozessorientiert", usw.
Bei diesen Wörtern müsste das
Gehirn arbeiten, um sie in etwas Anschauliches zu übersetzen. Diese Arbeit macht sich niemand.

1.   Situation vorher = "Höllenschwierigkeit". Die Schwierigkeit muss fühlbar, spürbar und riechbar sein, sonst wirkt die Leistung nicht.

2.   Der Ritter auf dem Pferd kommt auf die Bühne

3.   Situation nachher: Paradies

 

Was empfinden Sie als greifbarer? "1 Stunde 10 Minuten" oder "Zeitersparnis"?

 

 

Michael Watkins in seinem Buch "Die entscheidenden 90 Tage - So meistern Sie jede neue Managementaufgabe":

Bewusstsein vorhanden?
Analyse gemacht?
Visionen entwickelt?
Plan erstellt?
Unterstützung sicher gestellt?

Werte

Bezug zur Organisation

Loyalität

Gemeinsames Ideal

Opfer, um dieses Ideal zu verwirklichen

Engagement und Beitrag

Service für Kunden und Zulieferer

Menschenwürde

Respekt für den Einzelnen

Förderung des Einzelnen

Integrität

Fairness in allen Interaktionen

Push-Instrumente

Pull-Instrumente

Finanzielle Anreize

Kontrolle

Planungsprozesse

Dienstanweisungen

Leitspruch

Gemeinsame Visionen

Teamarbeit

1. Erfolgsstrategien
2. Selbstdisziplin
3. Unterstützer zu Hause und am Arbeitsplatz

Herausforderung

Analysefragen

Befördern Sie sich selbst

Haben Sie die richtige innere Haltung für Ihre neue Position und lassen Sie die Vergangenheit los?

Lernen Sie effektiv

Wissen Sie, was Sie lernen müssen, von wem Sie es lernen können und wie Sie effektiv lernen?

Entwickeln Sie die optimale Strategie für Ihre Situation

Analysieren Sie die organisatorischen Situation, vor der Sie stehen, und die Implikation für das, was Sie tun und was Sie lassen sollten?

Sichern Sie sich frühe Erfolge

Konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Prioritäten, mit denen Sie langfristig Ziele voranbringen und kurzfristig Dynamik entwickeln?

Handeln Sie Ihren Erfolg aus

Arbeiten Sie an der Beziehung zu Ihrem Chef, formen Sie Erwartungen und verfügen Sie über die Ressourcen, die Sie benötigen?

Koordinieren Sie Ihr Umfeld

Erkennen und beseitigen Sie frustrierende Fehlkoordinationen zwischen Strategie, Struktur, Systemen und Fähigkeiten?

Bauen Sie ein schlagkräftiges Team auf

Analysieren, strukturieren und koordinieren Sie Ihr Team, um ein Instrument zu haben, mit dem Sie Ihre Ziele erreichen können?

Finden Sie Verbündete

Schaffen Sie sich ein Netzwerk von internen und externen Unterstützern für Ihre Projekte, um nicht jeden Tag von neuem denselben Stein den Berg hinaufrollen zu müssen?

 

 

 

Martin Luther King am 28.08.1963 mit seiner Rede "I have a dream" - gekürzt

 

 

" … so even though we face the difficulties of today and tomorrow, I still have a dream.  It is a dream deeply rooted in the American dream.

I have a dream that one day this nation will rise up and live out the true meaning of its creed:

We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal.

I have a dream that one day on the red hills of Georgia, the sons of former slaves and the sons of former slave owners will be able to sit down together at the table of brotherhood.

I have a dream that one day even the state of Mississippi, a state sweltering with the heat of injustice, sweltering with the heat of oppression, will be transformed into an oasis of freedom and justice.

I have a dream that my four little children will one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin but by the content of their character.

I have a dream today. " …

 

Johann Wolfgang von Goethe: Leckerbissen aus  Faust I (1808)

Was glänzt ist für den Augenblick geboren,
Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.

73

 

 

Drum seid nur brav und musterhaft,
Laßt Phantasie, mit allen ihren Chören,
Vernunft, Verstand, Empfindung, Leidenschaft
Doch merkt euch wohl! nicht ohne Narrheit hören.

85

Der Worte sind genug gewechselt,
Laßt mich auch endlich Taten sehn!
Indes ihr Komplimente drechselt,
Kann etwas Nützliches geschehn.

214

 

 

Es irrt der Mensch solang er strebt.

317

Da steh ich nun ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor;
Heiße Magister, heiße Doktor gar,
Und ziehe schon an der zehen Jahr,
Herauf, herab und quer und krum
Meine Schüler an der Nase rum.

358

 

 

Es möchte kein Hund so länger leben!
Drum hab ich mich der Magie ergeben.

376

Daß ich erkenne, was die Welt
Im Innersten zusammenhält,
Schau alle Wirkenskraft und Samen
Und tu nicht mehr in Worten kramen.

382

 

 

Ach! könnt ich doch auf Bergeshöhn
In deinem lieben Lichte gehen,
Um Bergeshöhle mit Geistern schweben,
Auf Wiesen in deinem Dämmer weben
Von allem Wissensqualm entladen,
In deinem Tau gesund mich baden!

392

Wie alles sich zum Ganzen webt,
Eins in dem andern wirkt und lebt!
Wie Himmelskräfte auf und nieder steigen
Und sich die goldnen Eimer reichen!
Mit sagenduftenden Schwingen
Vom Himmel durch die Erde dringen,
Harmonisch all das All durchklingen!

447

 

 

Ich fühle Mut, mich in die Welt zu wagen,
Der Erde Weh, der Erde Glück zu tragen,
Mit Stürmen mich herumzuschlagen

464

Mit Eifer hab ich mich der Studien beflissen;
Zwar weiß ich viel, doch möchte ich alles wissen.

600

 

 

Den Göttern gleich ich nicht! Zu tief ist es gefühlt;
Dem Wurme gleich ich, der den Staub durchwühlt,
Den, wie er sich im Staube nährend lebt,
Des Wandrers Tritt vernichtet und begräbt.

652

Doch warum heftet sich mein Blick auf jene Stelle?
Ist jenes Fläschchen dort den Augen ein Magnet?
Warum wird mir auf einmal lieblich helle,
Als wenn im nächt'gen Wald uns Mondenglanz umweht

686

 

 

In dir verehr ich Menschenwitz und Kunst.
Du Inbegriff der holden Schlummersäfte,
Du Auszug aller tödlich feinen Kräfte,
Erweise Deinem Meister Deine Gunst!

691

Des Trinkers Pflicht, sie reimweis zu erklären,
Auf einen Zug die Höhlung auszuleeren

728

 

 

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube

765

 

Blitz, wie die wackern Dirnen schreiten!
Herr Bruder, komm! Wir müssen sie begleiten.
Ein starkes Bier, ein beizender Toback,
Und eine Magd im Putz, das ist nun mein Geschmack

827

 

 

Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.

918

Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!

939

 

 

Schon um die Linde war es voll,
Und alles tanzte schon wie toll.

952

Sie wurden rot, sie wurden warm,
Und ruhten atmend Arm in Arm

967

 

 

Herr Doktor, das ist schön von Euch,
Daß Ihr uns heute nicht verschmäht,
Und unter dieses Volksgedräng,
Als ein Hochgelahrter, geht.
So nehmet auch den schönsten Krug,
Den wir mit frischem Trunk gefüllt,
Ich bring ihn zu und wünsche laut,
Daß er nicht nur den Durst Euch stillt:
Die Zahl der Tropfen, die er hegt,
Sei Euren Tagen zugelegt.

Ich nehme den Erquickungstrank,
Erwidr' euch allen Heil' und Dank.

981

Gesundheit dem bewährten Mann,
Daß er noch lange helfen kann!

1007

 

 

Doch gehen wir! Ergraut ist schon die Welt,
Die Luft gekühlt, der Nebel fällt!

1142

Der Kreis wird eng, schon ist er nah!
Du siehst! Ein Hund, und kein Gespenst ist da.

1162

 

 

Doch dieser Mangel lässt sich ersetzen,
Wir lernen das Überirdische schätzen.

1215

Geschrieben steht: >> Im Anfang war das Wort!<<
Hier stock ich schon! Wer hilft mir weiter fort?
Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen,
Ich muß es anders übersetzen,
Wenn ich vom Geiste recht erleuchtet bin.
Geschrieben steht: Im Anfang war der Sinn.
Bedenke wohl die erste Zeile,
Daß deine Feder sich nicht übereile!
Ist es der Sinn, der alles wirkt und schafft?
Es sollte stehn: Im Anfang war die Kraft!
Doch, auch indem ich dieses niederschreibe,
Schon warnt mich was, dass ich dabei nicht bleibe.
Mir hilft der Geist! Auf einmal seh ich Rat
Und schreibe getrost: Im Anfang war die Tat!

1224

 

 

Mit feurigen Augen, schrecklichem Gebiß.
Oh! Du bist mir gewiß!

1255

Bei euch, ihr Herrn, kann man das Wesen
Gewöhnlich aus dem Namen lesen.

1331

 

 

Ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

1335

Ich bin der Geist der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, dass es zugrunde geht;
Drum wär's besser, dass nicht entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.

1338

 

 

Der Herr der Ratten und der Mäuse,
Der Fliegen, Frösche, Wanzen, Läuse
Befiehlt dir, dich hervor zu wagen
Und diese Schwelle zu benagen.

1516

So gefällst Du mir.
Wir werden, hoff ich, uns vertragen;
Denn Dir die Grillen zu verjagen;
Bin ich als edler Junker hier,
In rotem goldverbrämtem Kleide,
Das Mäntelchen von starrer Seide,
Die Hahnenfeder auf dem Hut,
Mit einem langen, spitzen Degen,
Und rate nun dir, kurz und gut,
Dergleichen gleichfalls anzulegen;
Damit du, losgebunden, frei,
Erfahrest, was das Leben sei.

1532

 

 

Ist doch ein jedes Blättchen gut.
Du unterzeichnest dich mit einem Tröpfchen Blut.

1736

Ich brauche nur ein Viertelstündchen Zeit;
Indessen mache dich zur schönen Fahrt bereit!

1849

 

 

Den schlepp ich durch das wilde Leben,
Durch flache Unbedeutenheit,
Er soll mir zappeln, starren, kleben,
Und seiner Unersättlichkeit
Soll Speis und Trank vor gier'gen Lippen schweben.

1860

Ich bin allhier erst kurze Zeit,
Und komme voll Ergebenheit,
Ein Mann zu sprechen und zu kennen,
Den alle mir mit Erfurcht nennen.

1868

 

 

Aufrichtig, möchte schon wieder fort:
In diesen Mauern, diesen Hallen
Will es mir keineswegs gefallen.

1881

Das kommt nur auf die Gewohnheit an.
So nimmt ein Kind der Mutter Brust
Nicht gleich im Anfang willig an,
Doch bald ernährt es sich mit Lust.
So wird's Euch an der Weisheit Brüsten
Mit jedem Tage mehr gelüsten

1888

 

 

Gebraucht die Zeit, sie geht so schnell von hinnen,
Doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen.
Mein teurer Freund, ich rat Euch drum
Zuerst Collegium Logicum.
Da wird der Geist Euch wohl dressiert,
In spanische Stiefeln eingeschnürt,
Daß er bedächtiger so fortan
Hinschleiche die Gedankenbahn,
Und nicht etwa, die Kreuz und Quer,
Irrelichter hin und her.

1908

Doch vorerst dieses halbe Jahr
Nehmt ja der besten Ordnung wahr.
Fünf Stunden habt Ihr jeden Tag;
Seid drinnen mit dem Glockenschlag!
Habt Euch vorher wohl präpariert,
Paragraphos wohl einstudiert,
Damit er nachher besser seht,
Daß er nichts sagt, als was im Buche steht;
Doch Euch des Schreiben ja befleißt,
Als diktiert' Euch der Heilig Geist!

1954

 

 

Im ganzen - haltet Euch an Worte!
Dann geht Ihr durch die sichre Pforte!

1990

Ihr seid noch ziemlich wohl gebaut,
An Kühnheit wird's Euch auch nicht fehlen,
Und wenn Ihr Euch nur selbst vertraut,
Vertrauen Euch die andern Seelen.

2019

 

 

 Mein guter Freund, das wird sich alles geben;
Sobald Du Dir vertraust, sobald weißt du zu leben.

2062 

Will keiner trinken? keiner lachen?
Ich will Euch lehren Gesichter machen!
Ihr seid ja heut wie nasses Stroh,
Und brennt sonst immer lichterloh. 

2072 

 

 

 Weh mir, ich bin verloren!
Baumwolle her! der Kerl sprengt mir die Ohren.

2083 

 Ich halt es wenigstens für reichlichen Gewinn,
Daß ich nicht Kaiser oder Kanzler bin.

2095 

 

 

 Ein braver Kerl von echtem Fleisch und Blut
Ist für die Dirne viel zu gut.

2115 

Ich muß dich vor allen Dingen
In lustige Gesellschaft bringen.

2158 

 

 

So lang der Wirt nur weiter borgt,
Sind sie vergnügt und unbesorgt.

2166 

Schafft Ihr ein gutes Glas, so wollen wir Euch loben.
Nur gebt nicht har zu kleine Proben;
Denn wenn ich judizieren soll,
Verlang ich auch das Maul recht voll. 

2252 

 

 

Man kann nicht stets das Fremde meiden,
Das Gute liegt uns oft so fern.
Ein echter deutscher Mann mag keinen Franzen leiden,
Doch Ihre Weine trinkt er gern. 

2269 

Nun zieht die Pfropfen und genießt!
O schöner Brunnen, der uns fließt!
Nur hütet euch, dass ihr mir nichts vergießt! 

2290 

 

 

Das bin ich nicht gewöhnt, ich kann mich nicht bequemen,
Den Spaten in die Hand zu nehmen.

2362 

Nicht Kunst und Wissenschaft allein,
Geduld will bei dem Werke sein.
Ein stiller Geist ist jahrelang geschäftig,
Die Zeit nur macht die Gärung kräftig.

2370 

 

 

Verdammtes Tier! verfluchte Sau!
Versäumst den Kessel, versengst die Frau!

2466 

Die Feuerpein
Euch ins Gebein!

2473 

 

 

 Hier hab ich eine Flasche,
Aus der ich selbst zuweilen nasche.

2522 

Hexen-Einmaleins 

Du musst verstehn!
Aus Eins mach Zehn,
Und Zwei laß gehn,
Und drei mach gleich,
So bist Du reich,
Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs,
So sagt die Hex,
Mach Sieben und Acht,
So ist's vollbracht:
Und Neun ist Eins,
Und Zehn ist keins.
Das ist das Hexen-Einmaleins.



2540 

 

 

 Mich dünkt, die Alte spricht im Fieber.

2553 

Gib deinen Trank herbei, und fülle
Die Schale rasch bis an den Rand hinan;
Denn meinem Freund wird dieser Trunk nicht schaden:
Er ist ein Mann von vielen Graden,
Der manchen guten Schluck getan.

2578 

 

 

Du siehst, mit diesem Trank im Leibe,
Bald Helenen in jedem Weibe.

2603 

Dialog:
Faust

Mein schönes Fräulein, darf ich wagen,
Meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen? 

Margarete


Bin weder Fräulein, weder schön,
Kann ungeleitet nach Hause gehn.

2605 

 

 

Beim Himmel, dieses Kind ist schön!
So etwas hab ich nie gesehn.
Sie ist so sitt- und tugendreich.
Und etwas schnippisch doch zugleich.
Die Lippe rot, der Wange Licht,
Die Tage der Welt vergeß ich's nicht!
Wie sie die Augen niederschlägt,
Hat tief sich in mein Herz geprägt;
Wie sie kurz angebunden war,
Das ist nun zum Entzücken gar!

2609 

An aller Hoffnung künft'ger Freuden
In ihrem Dunstkreis satt Euch weiden.

2670 

 

 

Ich gäb was drum, wenn ich nur wüßt,
Wer heut der Herr gewesen ist!
Er sah gewiß recht wacker aus,
Und ist aus einem edlen Haus;
Das konnt ich ihm an der Stirne lesen -
Er wär auch sonst nicht so keck gewesen.

2678 

 Es war ein König in Thule
Gar treu bis an das Grab,
Dem sterbend seine Buhle
einen goldenen Becher gab.

Es ging ihm nichts darüber,
Er leert' ihn jeden Schmaus;
Die Augen gingen ihm über,
So oft ertrank daraus.

Und als er kam zu sterben,
Zählt' er seine Städt im Reich,
Gönnt' alles seinem Erben,
Den Becher nicht zugleich.

Er saß beim Königsmahle,
Die Ritter um ihn her,
Auf hohem Vätersaale,
Dort auf dem Schloß am Meer.

Dort stand der alte Zecher,
Trank letzte Lebensglut,
Und warf den heiligen Becher
Hinunter in die Flut.

Er sah ihm stürzen, trinken
Und sinken tief ins Meer,
Die Augen täten ihm sinken,
Trank nie einen Tropfen mehr.

2759 

 

 

 Bei aller verschmähten Liebe! Beim höllischen Elemente!
Ich wollt, ich wüsste was Ärgers, dass ich's fluchen könnte!

2805 

Hat sich dir was im Kopf verschoben?
Dich kleidet's, wie ein Rasender zu toben!

2811 

 

 

 So ist man recht gesinnt!
Wer überwindet, der gewinnt.

2834 

Die Kirche hat einen guten Magen,
Hat ganze Länder aufgefressen,
Und doch noch nie sich übergessen.

2836 

 

 

 Bin so frei, grad herein zu treten,
Muß bei den Frauen Verzeihn erbeten.

2897

's ist eine der größten Himmelsgaben,
So ein lieb Ding im Arm zu haben.

2947 

 

 

Ein Blick von dir, ein Wort mehr unterhält
Als alle Weisheit dieser Welt.

3079 

 

 

 

 

… weitere folgen … .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

William Shakespeare: Spezialitäten aus  Hamlet (1603)

 

 

 

 

 

… hier folgen bald die würzigen altenglischen Worte … .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerd Gigerenzer in seinem Buch „Bauchentscheidungen - Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition“:

·      Rekogitionsheuristik

Wiedererkennung - Rekognition

o  Wenn Du etwas kaufst, wähle eine Marke, die Du wiedererkennst, und das zweitbilligste Gerät.

o  Wenn Du ein Objekt wiedererkennst, aber das andere nicht, ziehe den Schluss, dass das wiedererkannte Objekt einen höheren Wert hat.

·      „One-Reason Decision Making“

Erinnerung - Recall

o  Entscheidungen aufgrund von Hinweisreizen (Episoden, Fakten, Gründe).

·      Weniger ist mehr

o  Fragen Sie Ihren Arzt nicht, was er empfiehlt, sondern fragen Sie ihn, was er täte, wenn es seine Mutter wäre.

o  Ein effizienter Entscheidungsbaum stellt den wichtigsten Faktor an die Spitze.

·      Moralisches Verhalten

o  Wenn es eine Vorgabe gibt, weiche nicht davon ab

o  Tue das, was die Mehrheit in Deiner Bezugsgruppe tut.

o  Einfachheit ist die Tinte, mit der wirksame Moralsysteme verfasst werden.

 

 

Jürgen W. Goldfuß in seinem Buch „Endlich Chef, was nun?“:

1.   Ihre fachliche Überlegenheit - durch die Halbwertszeit des Wissens nicht sonderlich stabil

2.   Ihre Stellung in der Hierarchie - in Zeiten schlanker werdender Organisationen nicht sicher

3.   Ihre persönlichen Führungsqualitäten - hier müssen Sie EQ (Emotionaler Quotient) zeigen:
Umgang mit anderen, Einfühlungsvermögen, Problemlösungsfähigkeiten bei sozialen Konflikten und eine sturmsichere Eigenmotivation. Auch die eigenen Emotionen erkennen und managen.

·      Coaching …

o  kümmern Sie sich mehr um Menschen als um Dinge.

o  ist objektiv und unabhängig von der Person des Gecoachten.

o  muss jeden Mitarbeiter ansprechen.

o  heißt, dass jeder Mitarbeiter das Gefühl haben muss, dass Sie sich ernsthaft um sein Weiterkommen bemühen:

Sie kennen die nächsten Schritte zur
Weiterentwicklung und sprechen mit den Mitarbeitern über Wünsche und Erwartungen.

o  Orientierung an gemeinsam vereinbarten Zielen, nicht an Stellenbeschreibungen.

o  Zielorientierte Kommunikation ist wichtiger als der Dienstweg.

·      GTA

Gesprächs-Territoriums-Analyse

o  Methode zur Bearbeitung sämtlicher Beziehungsprobleme, durch Erweiterung des „Gesprächsterritoriums“:

Für die Lösung Ihres Problems sind auch die
persönlichen Fakten Ihrer Mitarbeiter wichtig. Sie erarbeiten Lösungen mit dem Mitarbeiter für seine Probleme, und im Gegenzug „hilft“ er Ihnen bei der Lösung Ihrer Probleme.

o  Finden Sie Ansatzpunkte für die Eigenmotivation der Mitarbeiter.

Hoch

Mäßig

Niedrig

o  Hohe Kompetenz

o  Hohes Engagement

o  Mittlere bis hohe Kompetenz

o  Veränderliches Engagement

o  Einige Kompetenz

o  Wenig Engagement

o  Wenig Kompetenz

o  Hohes Engagement

E4

E3

E2

E1

Entwickelt

Entwicklungsfähig

Delegieren

Unterstützen

Trainieren

Dirigieren

 

 

 

 

 

1.   Fairness: Gleichbehandlung

2.   Unmittelbare Reaktion: Themenbehandlung, solange dieses noch „heiß“ ist

3.   Gelassenheit: Zeit nehmen und mit etwas Distanz und in Ruhe urteilen

4.   Authentizität: Sie sind von Ihrer Vorgehensweise überzeugt

5.   Berechenbarkeit: Klare Linie, keine faulen Kompromisse

6.   Offenheit: Dokumentieren Sie Fakten. Für jeden nachlesbar und nachvollziehbar

·         Zu Mobbing:       Problemlösungsfähigkeiten werden oft zu Problemschaffungsmöglichkeiten umgewandelt - Chefs sind davon nicht ausgenommen.

Machen Sie unmissverständlich klar, dass Sie das Mobbing-Verhalten nicht akzeptieren und alle notwendigen Schritte konsequent durchführen.

Der Gemobbte hat auf jeden Fall eine Anrecht auf Ihren Schutz - und nicht auf Scheinlösungen.

 

Delegation:

 

·         Sie haben das Recht, Mitarbeitern Weisungen zu erteilen. Das setzt allerdings voraus, dass Sie auch Anweisungen mitliefern müssen.

·         Sie können Aufgaben abgeben, also delegieren, aber nicht die Verantwortung als Vorgesetzter. Eine Delegationscheckliste mit Zeit- und Aktivitätenplaner hilft Ihnen bei der Überprüfung.

·         Planen Sie, was Sie delegieren wollen, und stimmen Sie die Aufgaben mit dem Arbeitsstil des jeweiligen Mitarbeiters ab.

Tipps für Führungskräfte aus der Zeitschrift Service Professional:

·         Geben Sie rechtzeitig vollständige Information weiter,

·         delegieren Sie viel,

·         behandeln Sie Mitarbeiter gleich,

·         hören Sie geduldig zu,

·         seien Sie entscheidungsfreudig,

·         arbeiten Sie systematisch und setzen Sie Prioritäten,

·         haben Sie Vertrauen in Ihre Mitarbeiter,

·         setzen Sie Ziele für die Mitarbeiter und sich selbst,

·         Emotionen und Kontakte sind notwendig,

·         loben Sie,

·         gestehen Sie eigene Fehler ein.

Tipps für das Gespräch mit dem Vorgesetzten:

·         Zeigen Sie ihm Verbesserungsmöglichkeiten auf,

·         Konkrete Fragen, was ihm nicht gefällt,

·         Zeigen Sie ihm erfolgreich abgeschlossene Projekte auf.

 

 

Gary Hamel in seinem Buch „Das Ende des Managements - Unternehmensführung im 21.Jahrhundert“:

 

Malcom Gladwell in seinem Buch „Überflieger - Warum manche Menschen erfolgreich sind - und andere nicht“:

 

Anja Förster, Peter Kreuz - Alles, außer gewöhnlich

 

Hajo Schumacher - Kopf hoch, Deutschland

 

Reinhold Messner - Everest Solo

·         << Zum ersten Mal erlebe ich Furcht als Reflex des Körpers, ohne psychischen Druck in der Brust. >> R.Messner beim Sturz in eine Gletscherspalte.

·         << Tag um Tag, Stunde um Stunde, Minute um Minute, Schritt für Schritt zwinge ich mich, etwas zu tun, wogegen sich mein Körper sträubt. Gleichzeitig ist dieser Zustand bloß im Tätigsein erträglich. >>

·         << Aber nur mit dem Willen allein komme ich jetzt nicht mehr weit. Solange ich bewusst denke, ist die Energie, die mir zur Verfügung steht, rasch verbraucht. Ich muss die Angespanntheit aufgeben, um offen für die Kraft von außen zu sein. Ich bin dann wie eine hohle Hand, erlebe einen Rückfluss verbrauchter Energie: Die geballte Faust oder gestreckte Finger dagegen führen mit der Erschöpfung zur Lähmung. Nur wenn ich wie eine hohle Hand bin, regeneriert sich ein unsichtbarer Teil meines Wesens. >>

·         << Was mich aufrecht hält, ist die Welt um mich: Luft, Himmel, Erde, die Wolken, die von Westen herandrängen, das Erlebnis des Vorwärtskommens bei den jeweils ersten Schritten, bis zu den letzten zwei Schritten. Sogar der eigene Wille ist etwas Greifbares. >>

·         << Ich sehe den Nutzen des Bergsteigens nicht in der Weiterentwicklung der technischen Grundlagen, sondern darin, dass Instinkte und Fertigkeiten des Menschen sich erweitern. >>

·         << Was hoch oben passiert, steht außerhalb jeder rationalen Überlegung. Es sind wohl mehr animalische Instinkte, die uns lenken, und ein starker Wille. >>

·         << Das Wollen, das mich die ganze Nacht hat ertragen lassen, wirkt weiter. Ich muss mich nur in Gang bringen und in Bewegung halten, um wieder Energie zu tanken. >>

·         << Mehr meinem Instinkt folgend, suche ich im Treiben der Wolken Schritt für Schritt meinen Weg. >>

·         << Ich bin ein elendes Bündel aus Schmerz und Einsamkeit, das ein paar Schritte steigt, atmet, sich wieder hebt, zusammenkauert, höher schaut, höher kriecht. >>

·         << Es geht jetzt nur noch um das Ankämpfen gegen meine eigene Begrenztheit. >>

 

Daniel H. Pink - Drive, was uns wirklich motiviert

Ø  Liefern Sie eine Begründung, warum die Aufgabe notwendig ist.

Ø  Gestehen Sie ein, dass die Aufgabe langweilig ist.

Ø  Lassen Sie die Mitarbeiter die Aufgaben auf ihre eigene Art und Weise erledigen.

Ø  Endliche Spieler spielen innerhalb der Grenzen; unendliche Spieler spielen mit Grenzen.“ (James P. Carse)

Ø  „… die besten Momente in unserem Leben sind nicht die passiven, rezeptiven, entspannten Zeiten - obwohl derartige Erfahrungen auch Spaß machen können, wenn wir hart dafür gearbeitet haben, sie zu erreichen.
Die besten Momente treten gewöhnlich ein, wenn der Körper oder die Seele einer Person ans Limit geht - bei einem freiwilligen Versuch, etwas Schwieriges und Lohnendes zu tun. Dann wird das Tun zum
Flow-Erlebnis.“ (Mihaly Csikszentmihalyi)

Ø  „Wie motiviere ich Menschen? ist die falsche Frage, weil sie unterstellt, dass Motivation etwas ist, das Menschen angetan wird, und nicht etwas ist, das Menschen selbst tun.“ (Edward L. Deci und Richard Flaste)

Ø  „Verwenden Sie die Sprache der Dynamik - wie etwa: „Ich bin nicht sicher, ob ich es tun kann, aber ich denke, mit etwas Zeit und Mühe werde ich es lernen können.“ (Carol Dweck)

Ø  Die Führungsfähigkeiten  Abraham Lincolns zeichneten sich dadurch aus, dass er selbstsicher genug war, sich mit Rivalen zu umgeben, die sich in Bereichen auszeichneten, in denen ihm die Kompetenz fehlte.
Er hörte den
Meinungen andere ernsthaft zu, was ihm wiederum verhalf, seine eigene komplexe Meinung zu bilden.
Er sprach
Anerkennung aus, wo sie angebracht war und hatte keine Angst, Schuld auf sich zu nehmen. (Doris Kearns Goodwin)

Ø  Jim Collins:

1. Führen Sie mit Fragen, nicht mit Antworten.
2. Engagieren Sie sich im Dialog und der Debatte, nicht im Zwang
3. Führen Sie Bestandsaufnahmen aus, ohne Schuldzuweisungen.
4. Entwickeln Sie ’Rote-Fahnen-Mechanismen’. Mit anderen Worten, ermöglichen Sie
    den Angestellten und Kunden sich zu äußern, wenn Sie ein Problem erkennen.

 

Danny Dreyer – ChiRunning – Die sanfte Revolution der Laufschule

Ø  Konzentration

Ø  Body Sensing

Ø  Atmung

Ø  Entspannung

 

Niels Birbaumer - Dein Gehirn weiss mehr als Du denkst